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Umzug im Altbau: ohne Aufzug, ohne Schäden

Altbauwohnungen sind schön, beim Umzug aber eine Herausforderung. Mit diesen Regeln kommen Möbel und Treppenhaus heil davon.

Kurz gesagt: Große Möbel vorher abbauen, ab dem 3. Stock einen Helfer mehr einplanen, Treppenhaus mit Decken schützen, schwere Stücke immer zu zweit tragen und eine Halteverbotszone für kurze Wege beantragen.

Höher als gedacht

Altbauten haben oft Deckenhöhen von über drei Metern. Ein 3. Stock entspricht dann eher einem 4. oder 5. Stock im Neubau. Das sollten Sie bei der Helferzahl berücksichtigen.

Möbel vorher zerlegen

Kleiderschränke, Bücherwände und Betten passen selten am Stück durch enge Kurven. Abbauen geht schneller als Drehen und Kippen und schont Wände, Fliesen und Geländer.

Treppenhaus schützen

  • Geländer und Ecken mit Decken abpolstern
  • Haustür feststellen, Fußmatten wegräumen
  • Nachbarn vorher informieren
  • Alte Fliesen und Holzstufen nicht mit Sackkarre befahren

Richtig tragen

Schwere Stücke immer zu zweit: Der untere Träger geht rückwärts und hält die Unterkante, der obere stützt von oben. Langsam, Stufe für Stufe, mit Absprache.

Kurze Wege zur Straße

Lange Wege zum Fahrzeug kosten im Altbau zusätzlich Zeit. Eine Halteverbotszone direkt vor dem Haus lohnt sich fast immer.

Von Ahmad Alnafe, Umzug Bonn 24 · Stand 25.10.2026

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